• Individuelle und kollektive Akte des Widerstands: DIY-feministische Netzwerke in Europa

  • 14 Jun 11 Posted under: Feminismen
  • “Ob von individuellen Akten des Widerstands die Rede ist, von organisierten Kämpfen, von Kunstprojekten, sozialen Experimenten des Self-Managements, ja selbst von unsichtbaren Tag- und Nachtträumen, die den mentalen Raum weiten – all diese Sachen erfüllen die Gesellschaft wieder mit Visionen und transformieren sie.“

    Tea Hvala (Slowenien), Zine-Macherin und Co-Organisatorin des Red Dawns-Festivals


    DIY-Feminismus1 ist ein Oberbegriff, der unterschiedliche Typen von Feminismus zusammenfasst. Gestützt auf Genealogien von Punkkulturen, Graswurzelbewegungen und die Technologien des Spätkapitalismus, verwebt diese Bewegung Lifestyle-Politiken mit gegenkulturellem Networking. In ihrem Fokus stehen Alltagsakte von Widerstand und Macht. DIY-Feminismus zerstört den beruhigenden Traum, demzufolge Feminismus und sozialer Wandel nicht mehr auf der Tagesordnung junger Leute stehen.

    Hervorgehend aus dem sogenannten postfeministischen Milieu, bildet der DIY-Feminismus eine Graswurzel-, eine mikropolitische feministische Antwort auf Konsumkapitalismus und Staatsautorität. Diese feministische Bewegung gewinnt ihre Energie aus der kulturellen Währung präfigurativer Politik – was bedeutet, den Wandel zu leben, den man in der Welt sehen will – und zirkuliert durch die affektive Ökonomie von Leidenschaft, Vergnügen, Freundschaften und Gemeinschafts-Bildung. Die belgische Zine-Macherin Nina Nijsten bringt dies folgendermaßen zum Ausdruck:

    DIY-Feminismus handelt von jedem, der Feminismus selbst macht und Veränderungen vollbringt, wie klein diese auch immer auf den ersten Blick zu sein scheinen. Das bedeutet, nicht auf andere zu warten, auf ‘Profis’ oder Politiker, um die Welt Frauen-freundlicher zu machen und die mit dem Sexismus verbundenen Probleme zu lösen.“

    DIY-feministische Aktionen haben viele Formen, schließen aber zumeist Folgendes ein: das Produzieren aktivistischer Medien und Filme, die Besetzung von Gebäuden, das Kreieren von Guerilla-Kunst, das Abhalten von Diskussionsgruppen, die Unterstützung von Workshops, das Einführen von Politiken in Musik und Performance, das Skill-Sharing, das Organisieren von Straßendemos und Protesten, und auszuprobieren, so selbstgenügsam wie möglich zu sein. Organisierte Ereignisse sind häufig zeitlich begrenzte, ephemere Interventionen. Die Schaffung autonomer Zonen wie Festivals und Zusammenkünfte ist integraler Bestandteil des DIY-Feminismus. Zu solchen Ereignissen zählen etwa das Feminist Health Gathering (GB), das Rdeče zore/ Red Dawns Festival (Slowenien), das Love Kills Festival (Rumänien), Femfest (Kroatien), und Ladyfest (international). In diese Aktionen sind anti-kapitalistische Tendenzen eingebunden: Selbst- bzw. kollektiv produzierte Kultur, Politik und Unterhaltung und Arbeit werden als Ideal angesehen, und nicht-profit-orientierte, freiwillige, also aktivistische Arbeit bildet den Lebenssaft der Bewegung.

    Dieser Aufsatz betrachtet einige der wichtigsten Konzepte und Motivationen des DIY-Feminismus, wie sie in Worten und Schriften von AktivistInnen selbst zum Ausdruck gelangen. Durch Interviews und Artikel im Grrrl Zine Network (www.grrrlzines.net) und in Grassroots Feminism: Transnational Archives, Resources and Communities (www.grassrootsfeminism.net), teilen DIY-FeministInnen, OrganizerInnen, Zine- MacherInnen und AgitatorInnen einander ihre Inspirationen, Leidenschaften und Visionen von sozialer Gerechtigkeit mit. Typischerweise misstrauisch gegenüber organisierten Parteien oder der Mainstream-Politik, wählen diese jungen FeministInnen das Reich autonomer Kulturproduktion als ihren Kampfplatz. Auf diese Weise sind das Networking, das (Mit-)Teilen von Informationen, die Zusammenarbeit, die Hebung des Bewusstseins und Kreativität ihre privilegierten Ausdrucksformen. Als Beispiel für solche Tendenzen zieht dieses Papier den Selbstverlag von Zine-Netzwerken durch DIY-FeministInnen heran.


    Keine Experten: Das Empowerment von Selbst und Gemeinschaft


    Ein eigenes Medium zu besitzen ist für jegliche soziale Bewegung von zentraler Bedeutung. DIY-FeministInnen kommunizieren über anti-kommerzielle Publikationen in kleinen Auflagen wie Zines, Zeitschriften und Blogs. Von Medienressourcen des Mainstreams und konventionellen Machtstrukturen ausgeschlossen, bauen junge Frauen und Transfolks eigene Kommunikationskanäle mit den Tools und der Software, die ihnen zur Verfügung stehen. Computer, digitale und mobile Handykameras, Photokopierer, das sind die alltäglichen Technologien, die in Aktion gesetzt werden. Sich die Tools des Kapitalismus aneignend, hoffen diese AktivistInnen, ihre anti-konsumistischen Botschaften von kultureller DIY-Aktion und Information (mit-) zu teilen. Zines,2 z.B., sind Zeitschriften oder Broschüren in kleinen Auflagen, von ihren MacherInnen auf nicht-kommerzieller Basis geschrieben, designed, illustriert, publiziert und distribuiert. Zumeist eine gering finanzierte Ästhetik und preiswerte Druckmethoden nutzend, wirken Zines als ein Medium, in welchem individuelle und kollektive Stimmen, Kunstwerke, politische Kommentare und Ressourcen (mit-) geteilt werden können. Sie agieren als ein demokratischer Medien-Kanal und als Mittel des Graswurzel-Networkings:

    Jede(r) kann [Zines] schreiben und auf diese Weise zu einer Art nichtakademischer/nichtprofessioneller, aber doch sehr wertvoller DIY-politischen Theorie und Herstory3 beitragen. Wie die FeministInnen in den 70er Jahren, die, nicht einverstanden mit der männlichen Vorherrschaft an Universitäten und in der Gesundheitskontrolle, ihre eigenen Klassen zur Wissensvermittlung und frauengeführte Gesundheitszentren schufen, können Zines die Informationskontrolle wieder in die Hände von jedermann/jederfrau zurück verlegen. Zines können als alternatives partizipatorisches Medium zur Verbreitung alternativer Sichtweisen auf die Gesellschaft fungieren, die in den Mainstream-Medien nicht zu finden sind.“ Nina Nijsten (Belgien).

    Zines, als eine der Praktiken von DIY, sind der sehr sichtbare Ausdruck von ‘jede(r) kann es tun’. Das ist eine Möglichkeit, Informationen, Ideen und Wissen (mit-) zu teilen und zu verbreiten, und ein Mittel zum Selbst-Lehren. Es ist auch ein Weg, Menschen und Ideen zu verbinden.“ Love Kills Collective (Rumänien).

    Als einer der Schlüsselaspekte DIY-feministischer Bewegungen stellen Zines das Vorurteil in Frage, heutige junge FeministInnen würden sich ausschließlich mit ihren persönlichen Geschichten oder mit individueller Aktion befassen. Zines haben sich mit solchen Gegenständen beschäftigt wie Vergewaltigung, häuslicher Gewalt, mit Anti-Deportations-Kampagnen, Umweltaktionen, freien Schulen, radikalen Geschichten, autonomer Gesundheitsvorsorge, Antirassismus, und (Un-) Fähigkeit. Während viele Zines von Einzelnen zusammengestellt werden, sind manche, wie etwa


    Erinyen (Deutschland), Love Kills (Rumänien), Bloody Mary (Tschechien), und Rag (Irland), das Produkt von Kollektiven, die sich der Arbeit in nicht-hierarchischen Prozessen verpflichtet haben. Diese Kollektive nutzen ihre Zines, um schwierige Diskussionen zu lancieren, Peer-Kritik und bewusstseinsbildende Bemühungen. Solcherart können die Publikationen der DIY-feministischen Bewegung als wichtige Kanäle des Dissens’ in den derzeitigen Kämpfen für sozialen Wandel gesehen werden; nicht nur hinsichtlich der Radikalität von Inhalt und Information, die sie verbreiten, sondern auch, was die Methoden anbelangt, mittels derer sie zusammengestellt werden.


    Vom Rand aus arbeiten


    Als eine bestimmte Erscheinungsweise des allgemeiner verbreiteten Unwohlseins mit Mainstream-Aktionen von Politikern und Regierungen, lassen sich DIY-FeministInnen von einem Gefühl für das Self-Organizing auf Graswurzel-Ebene leiten:

    Ich denke, wir müssen, mit Blick auf die Veränderung der Gesellschaft, die ganze Art und Weise ändern, wie wir unsere Gemeinschaften strukturieren, und hier beginnen. Zunächst brauchen Frauen, Transsexuelle und Queers Gleichheit, aber ohne sich an die heterosexistische Gesellschaft assimilieren oder ihre Identitäten kompromittieren zu müssen, um sie zu erhalten… Die Bedingungen müssen wir festlegen, nicht der patriarchale Staat, der denkt, er wüsste, was das Beste für uns ist, und uns kleine Tokens zuwirft, um uns zu befrieden… Wir müssen uns selbst organisieren und Dinge für uns selbst stattfinden lassen und uns nicht auf andere verlassen, die uns nicht abgeneigter sein könnten und die uns gegenwärtig kontrollieren und beherrschen wollen.“ MissTer Scratch (GB).

    Obwohl es durchaus Allianzen zwischen DIY-feministischen Gruppen und Institutionen, politischen Mainstream-Gruppen, linken Organisationen, Ausflüssen des Mainstreams und Regierungen geben kann, sind doch viele von diesen AktivistInnen der Restriktionen und Gängelungen ihrer Aktionen überdrüssig. Sie ziehen es vor, sich selbst zu organisieren, um so ihre Botschaften nicht zu verwässern oder zu kompromittieren, um sie „marktgängig“ zu machen, und um nicht um Tokenisationzu buhlen. Natürlich bleiben DIY-Gemeinschaften durch Zwänge frakturiert, die die ganze Gesellschaft durchziehen. Nur zu oft weisen diese Netzwerke einen wachsenden Hang zur Erlangung von Privilegien auf. Dennoch glaubt der Comic-Macher Isy Morgenmuffel (GB), dass, obzwar derartige Probleme unausweichlich entstehen, die informelle Organisation von DIY-feministischen Netzwerken und ihr Verzicht auf eine „Partei-Linie“ doch Möglichkeiten nichtzensierter Kritik und Intervention bieten:

    Natürlich hat jede Subkultur ihre Grenzen, von der Gefahr der Co-Option über demographische Faktoren bis hin zur Frage, wie sich die Ungleichheiten in der Gesellschaft auf die Zugänglichkeit einer Szene niederschlagen. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass Zines das Potential hatten, einige dieser Grenzen zu überwinden, da sie um eine Ausdrucksform herum gruppiert sind und keine uniforme Gemeinschaft bilden.“


    Alternative Räume schaffen


    Sich an den Rändern des politischen Mainstreams positionierend, werden DIY-FeministInnen von dem Glauben motiviert, jede(r) von uns könnte Akteur sozialen Wandels werden, Machtbeziehungen bilden, den Status quo kritisch unterbrechen. DIY-feministisches Organizing bezeugt die Wichtigkeit kreativer alternativer Räume außerhalb der Logik von Kapitalismus und hetero-normativer Patriarchalität. Eine besondere Rolle in DIY-feministischen Trajektorien spielt das Vermächtnis der feministischen Punk-Bewegung Riot Grrrl, die in den frühen 90er Jahren in den USA entstand und zu einer transnationalen Erscheinung geworden ist. Riot Grrrl, die speziell weibliche Teens und Twens an sich zog, war ein Aufruf zu politischer Bewusstheit. Sie ermutigte Identifikationen, die den Feminismus im alltäglichen Leben junger Frauen fest etablierten. Mädchen und junge Frauen schlossen Freundschaften und politische Allianzen, es gab kollektive Unterstützung über viele Grenzen und Untergründe hinweg, und die Bewegung wurde durch den einfachen Gedanken beflügelt, dass jedes Mädchen die Bedingungen finden muss, sich über seinen Ärger auszusprechen, um sein Leben (zurück) zu gewinnen. Riot Grrrl ist auch bezeichnend für den DIY-Feminismus als offene Einladung an Mädchen, ihre eigene Musik, Kultur und ihre eigenen Medien zu produzieren:

    Die Riot Grrrl-Bewegung, die in den 1990er Jahren im angelsächsischen Panorama entstand, etablierte sich selbst als Bezugspunkt [für die DIY-feministische Bewegung]: Wenn du nicht magst, was du um dich herum siehst, dann tu es selbst; um etwas zu tun, brauchst du keine großen Infrastrukturen… Es handelt sich um die Fortsetzung der Tradition, unabhängige Arbeitskontexte und -räume hervorzubringen, die Frauen Macht verleihen.“ Erreakzioa-Reacción (Spanien)

    Dieser in Riot Grrrl eingebettete Aufruf spricht junge Frauen und Queers an, die sich von den Stereotypen und der gesetzten Atmosphäre des sie umgebenden Feminismus entfernt haben. Riot Grrrl und DIY-Feminismus gestatten es, politische AktivistIn zu werden, wo auch immer du dich gerade in der Welt befindest, ob das nun heißt, einen Zine zu schreiben, Briefe mit Frauen in verschiedenen Städten/Ländern auszutauschen, die du noch nie gesehen hast, oder nachts rauszugehen und feministische Plakate anzukleben. Für viele bilden Riot Grrrl und DIY-Feminismus den ersten Kontakt mit ungeregelten, undisziplinierten, selbst-organisierten Formen direkter Aktion. Dieser alternative Raum, dieses alternative Netzwerk bildet einen fruchtbaren Boden für Frauen, auf dem sie sich treffen, neue Allianzen und Verbindungen knüpfen und individuelle Akte des Widerstands auf die Ebene gemeinschaftsbasierter Arbeit heben können.


    Solidarität und Networking


    Einige DIY-feministische Zellen agieren in Kooperation mit internationalen Frauen-Gruppen, wie die polnische anarcha-feministische Gruppe Emancpunx. Seit 1996 arbeitet dieses Kollektiv solidarisch zusammen mit Frauen aus Afghanistan und sammelt bei Technopartys Geld für sie. Noch typischer für diese Netzwerke ist es, wenn Solidarität die Form der Schaffung persönlicher Verbindungen in der DIY-Szene annimmt, insbesondere durch die Herstellung von Freundschaft und Austausch. DIY-FeministInnen glauben, dass sozialer Wandel durch kleine, miteinander verbundene Aktionen stattfinden kann, und dass Zines, die unten zirkulieren, dabei eine wichtige Rolle spielen:

    Ich denke, durch das Drängen auf Revolution, das Anheben des Bewusstseins, das Infragestellen von Autorität, durch das Stören der Ruhe können Zines einen bedeutungsvollen Effekt haben. Und möglicherweise zuerst auf das Individuum, den einen/die eine, welche(r) die Zines in den Händen hält und beginnt, selbst gegen den Unterdrücker zu revoltieren; später kannst du andere Individuen finden, die revoltieren, und dich mit ihnen verbinden und zusammenraufen. Wir haben z.B. vor ein paar Jahren begonnen, ein Zine herauszugeben; später bildete die Herausgebergruppe ein anarcha-feminsitisches Kollektiv, und zusammen sind wir in der Lage, Ideen in die Praxis umzusetzen.“ Love Kills (Rumänien)

    Die Love Kills-Kollektive erkennen die Begrenzungen dieses DIY-Wegs von Organizing, doch glauben sie, dass diese Arbeit wichtig ist für den Eintritt in weitere Kulturen sozialen Wandels: „Unsere Arbeit ist v.a. in unserer kleinen ‘Szene’/Bewegung sichtbar und nicht auf höherem gesellschaftlichen Niveau. Aber da wir zum Anarchismus neigen, und da wir den Anarchismus als eine sich derzeit ausbreitende Erscheinung ansehen, sind wir der festen Ansicht, dass selbst das geringste Bemühen seine eigene Bedeutung hat und einen Beitrag darstellt.“ Aus dem Verständnis heraus, dass der Terminus „DIY“ eine Fehlbezeichnung sein könnte, sprechen solche Ereignisse wie das Copenhagen Queer Fest von „DIT“ – „Do ist together“ (dt.: „Tut es gemeinsam“).

    Wie wir gesehen haben, schaffen DIY-FeministInnen autonome und zeitliche Räume, Medien, Ereignisse, Interventionen und Aktionen, um symbolische Codes zu ändern und Individuen als Akteure sozialen Wandels zu fördern. Sie eignen sich die Tools des Kapitalismus an, um zu kommunizieren und Netzwerke zu knüpfen, während sie zugleich, mit ihren handgemachten, amateurhaften, experimentellen und nichtprofitorientierten Dienstleistungen, Waren und Formen von Aktivismus eine affektive Gemeinschaft zur Herausforderung von Globalisierung und Konsumkapitalismus bilden. Zur dezentralen Organisation der Frauenbefreiungsbewegung zurückkehrend, jedoch ausgehend von ihrem universalisierenden Appell zu gemeinsamer „Frauenschaft“ und Emanzipation, neigen DIY-FeministInnen nicht zur Agitation zu einer Plethora von Zielen auf der weiten Ebene von Gemeinschaft überhaupt; stattdessen mobilisieren sie über Gegenkulturen und Netzwerke, eingelassen in die Sexualitäten von Queers und Ausdrucksformen von Geschlecht, die durch Lifestyle-Politik erhalten und über neue Medien und Technologien transportiert werden.

    Wie Rafaela Drazic, Herausgeberin der kroatischen Publikation Unzine, feststellt, besteht eine der stärksten Motivationen des DIY-Feminismus in der Erkenntnis, „dass ‘Menschen bewusst zu machen’ der erste Schritt ist, ‘sie denken und handeln’ zu machen.“ DIY-Feminismus hebt das Bewusstsein vieler junger Frauen und Queers, da es ihnen gestattet, Akteure sozialen Wandels zu werden mit den geringen Ressourcen, die sie zur Hand haben. Die DIY-feministische Bewegung hält sich selbst als ein gegenkulturelles Netzwerk aufrecht, das affektiv eingebunden ist in die Schaffung von Support-Gemeinschaften (mit-) geteilter Interessen, Information und direkter Aktion.


    Aus dem Englischen von Effi Böhlke







    Danksagung

    Die Arbeit an diesem Essay wurde durch das Stipendium “Feministische Medienproduktion in Europa” (P21187-G20) des Österreichischen Wissenschaftsfonds ermöglicht.


    Zitierte Quellen

    Chidgey, Red and Elke Zobl, 2009a: “Morgenmuffel.” Interview with Isy from UK.

    Grassroots Feminism. www.grassrootsfeminism.net/cms/node/119

    Dies., 2009b: “Taking up Deserved Space.” Interview with MissTer Scratch

    from UK. Grassroots Feminism. www.grassrootsfeminism.net/cms/ node/132

    Dies., 2009d: “Making valuable DIY theory and herstory through zines.” Interview

    with Nina from Belgium. Grassroots Feminism. www. grassrootsfeminism.net/cms/node/141

    Dies., 2009e: “Love is a perverted feeling…” Interview with the anarcha-feminist

    LoveKills Collective from Romania. Grassroots Feminism. www.

    grassrootsfeminism.net/cms/node/161

    Erreakzioa-Reacción: Here and Now! New Forms of Feminist Action, exhibition

    Catalogue. Bilbao, Spain. Published by Sala Rekalde. 2008.

    Jiménez, Haydeé and Elke Zobl, 2008a: “The Curved / Stripburger / Pssst…: Artfully

    transforming society”. Interview with Tea from Slovenia. Grrrl Zine Network.

    www.grrrlzines.net/interviews/tea_thecurved.htm.

    Dies., 2008b. “Unzine. More Than Words”. Interview

    with Rafaela Drazic from Croatia. Grrrl Zine Network. www.grrrlzines.net

    interviews/unzine.htm.


    Die Illustrationen haben zur Verfügung gestellt:

    - Isy Morgenmuffel (Feminism & Revolution Zine);

    - Nina Nijsten (Flapper gathering);

    - VaL (OvaryAction).





    1Von eng. „do it yourself“, also dt. “tu es selbst”. (Anm. der Übersetzerin – E.B.)

    2Zines leitet sich ab von eng. „Magazines”, also dt. „Zeitschriften“. (Anm. der Übersetzerin – E.B.)

    3 Im Deutschen kaum wiederzugebendes Wortspiel von „history“ und „herstory“, soviel wie „seine Story/Geschichte“ und „ihre story/Geschichte“. (Anm. der Übersetzerin – E.B.)


Related articles