• 21 Juli 2014 - 23 Juli 2014
  • Berlin
  • Kontakt und nähere Information
    Cornelia Hildebrandt
    Rosa Luxemburg Stiftung
    Institut für Gesellschaftsanalyse
    hildebrandt@rosalux.de

  • Internationaler Workshop der Rosa Luxemburg Stiftung
  • Die Linke nach den EU-Wahlen: Neue Herausforderungen

  • Ziel des Workshops ist es, die neuen politischen Kräfteverhältnisse in Europa, innerhalb der EU und ihren Mitgliedsländern zu analysieren und Schlussfolgerungen für die Europäischen Linksparteien in den einzelnen Ländern und Regionen sowie für die Stärkung der Europäisierung der Kämpfe zu ziehen.

    Ziel ist „zu sagen, was ist“ – die Darstellung der Stärken und Schwächen der europäischen Linksparteien und die Diskussion strategischer Optionen für künftige Kämpfe. Dazu gehört auch die Vertiefung des Wissens um die konkreten Herausforderungen der Linken in den einzelnen Ländern Europas.


    Die zentralen Fragen

    • Wie hat sich seit 2009 das politische Kräfteverhältnis in Europa und insbesondere in der Europäischen Union verändert? Wie ordnen sich die Ergebnisse linker Parteien in das breite Spektrum ein? Welche Möglichkeiten auf Europäischer Ebene zur Organisierung und Durchsetzung linker Politikansätze werden mit den Ergebnissen der EU-Wahlen sichtbar.
    • Wo waren die Linksparteien erfolgreich und welche konkreten Bedingungen wurden zur Grundlage ihres Erfolgs?
    • Welche neuen Kampfformen, Wahlallianzen und gesellschaftspolitischen Bündnisse haben sich bewährt und oder haben sich neu formiert? Welche Rolle spielte mit der erstmaligen Möglichkeit, den Kommissionspräsidenten zu wählen, die versuchte Personalisierung – und konnte dies auch von den Linksparteien genutzt werden?
    • Lassen sich erste Aussagen über die Wirkung linker Wahlanagebote und über die Wähler der  Linksparteien formulieren? Wie lässt sich eine stärkere Europäisierung der Kämpfe unter Nutzung und Ausbau nationaler Kämpfe erreichen?
    • Wie haben sich für die Linksparteien die Möglichkeiten zur Entwicklung einer alternativen Agenda entwickelt?


    Diese und andere Fragen sollen auf dem Workshop diskutiert werden.

    In einem ersten Block sollen die neuen Bedingungen/die neuen Kontexte der Europawahl diskutiert werden und die Fähigkeiten der Linksparteien, auf diese Bedingungen adäquat zu reagieren.

    In einem zweiten Teil sollen am Beispiel von ausgewählten Länder-Studien die konkreten Bedingungen und Herausforderungen der Linken und deren Ergebnisse bei den EU-Wahlen vorgestellt und diskutiert werden.

    In einem dritten Schritt geht es um mögliche Wege einer stärkeren Europäisierung der Kämpfe in Auswertung der Wahlkampagnen und Ergebnisse EU-Wahlen.

    • Welche Antworten geben nun die Linken auf alle diese Entwicklungen? Wie werden diese wahrgenommen und welche alternativen Strategien werden entwickelt?
    • Welche Strategien verfolgen die Linksparteien auf nationaler wie europäischer Ebene und auf welche Bündnisse stützen sie sich dabei?
    • Wie steht es um die Stärke der radikalen Linksparteien im Vergleich zur Sozialdemokratie, den Grünen, den Konservativen und den Rechten? Was macht ihre Stärke und was ihre Schwäche aus – was sind die Erfolgsbedingungen von Linksparteien heute und wer sind ihre Bündnispartner auf gesellschaftlicher wie auch politischer Ebene?
    • Welche Schlussfolgerungen müssen die Linksparteien aus den Wahlen zum Europaparlament ziehen? Was sind ihre Stärken? Wie können Schwächen der Linksparteien national wie auch europäisch realistisch bearbeitet werden? 


    Folgende drei Themenblöcke werden vorgeschlagen:

    1. Gegenwärtige Herausforderungen in Europa
      Diskussion aktueller Herausforderungen europäischer Entwicklungen vor und während der EU-Wahlkämpfe
    2. Wie müssen die Ergebnisse der Linksparteien bewertet werden?
      Hierzu Einschätzung der einzelnen Länder der EU und auf deren Grundlage zusammenfassende Überblicke; Herausarbeiten von Tendenzen und möglichen Szenarien
    3. Schlussfolgerungen für die Formulierung strategischer Ziele und die Formierung neuer nationaler und europäischer Allianzen 
      Die Ergebnisse werden anschließend auf der Sommeruniversität der Europäischen Linkspartei präsentiert und diskutiert.

    Der WS findet in der Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin statt, Beginn: Mo 21.Juli, 19:00.

    Unterkunft: CityHotel am Ostbahnhof