• 03 Juli 2021 - 04 Juli 2021
  • online
  • Sommer-Seminare

  • Diese Veranstaltungsreihe wird organisiert von der Partei der Europäischen Linken (EL) in Kooperation mit transform! europe.

    Seminare

    Sprachen
    Es werden Übersetzungen in Englisch, Französisch und Spanisch angeboten

     

    Samstag, 3. Juli

    12-14h (CET), Hoffnungen für eine Welt nach der Pandemie

    Die COVID-19-Pandemie hat die Welt, wie wir sie kennen, erschüttert. Die Auswirkungen des Virus auf die junge Generation waren beträchtlich und haben Hoffnungen, Träume und Zukunftspläne massiv beeinflusst. Die Pandemie hat auch die Art des Aktivismus und der politischen Kampagnen verändert. Das betrifft auch den Aktivismus zu den wichtigsten aktuellen Themen: der Klimakrise, Arbeit, Bildung und den Kampf für soziale und bürgerliche Rechte. In diesem Panel diskutieren Vertreter*innen verschiedener europäischer Jugendorganisationen über die optimalen Werkzeuge für einen Aktivismus in einer Welt nach der Pandemie.

    Einführung und Moderation:

    • Vincenzo Colaprice, Internationaler Verantwortlicher von Giovani Comunisti/e (Italy), und
    • Marga Ferré, Ko-Präsidentin von transform! europe


    Sprecher*innen:

    • Liam Kiernan, Ógra Shinn Féin (Ireland)
    • Jiri Mäntysalo, Kommunistische Jugend Finland
    • Marco Marrone, Riders Union (Italien)
    • Léo Michel, Verband der kommunistischen Studierenden (Frankreich)
    • Nora García Nieves, Anti-imperialist Week

    16-18h (CET), Blockade und Sanktionen: Angriffe auf die Souveränität der Völker

    Ist uns tatsächlich bewusst, was es für ein Land und seine Bevölkerung bedeutet, jahrzehntelang unter einer wirtschaftlichen, politischen und sozialen Blockade zu leiden? Ist uns bewusst, was es für ein Land bedeutet, Sanktionen ausgesetzt zu sein und welche verheerenden Folgen diese für die Bevölkerung tagtäglich nach sich zieht? Wissen wir, aus welchen Gründen sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Europäische Union sich das Recht herausnehmen, eine solche Politik zu betreiben? Dieses Panel gibt die Möglichkeit, Betroffenen zuzuhören sowie nach hunderten von politischen und humanitären Gründen zu fragen, und um gegen diese Politik anzukämpfen.

    Einführung und Moderation:

    • Maite Mola, Erste Vizepräsidentin der EL, verantwortlich für internationale Beziehungen


    Sprecher*innen:

    • Carolys Pérez, Ministerin für Frauen und Gleichstellung (Venezuela)
    • Enrique Ubieta, Direktor von Cuba Socialista (Kuba)

    Sonntag, 4. Juli

    12-14h (CET), "¡No pasarán!": Antifaschismus in Europa heute

    Könnte Marine Le Pen möglicherweise die französischen Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr für sich entscheidet? Diese Frage beschäftigt alle progressiven Europäer*innen, denn ein Sieg des Rassemblement National hätte einschneidende Folgen für die Zukunft der EU. In diesem Panel werden wir daher Strategien gegen die extreme Rechte diskutieren. Zu den wichtigsten Fragen gehören:

    • Steht der Cordon sanitaire gegen die extreme Rechte davor, durchbrochen zu werden, und wie lassen sich breite Allianzen bilden?
    • Wie ist die Wähler*innenschaft der extremen Rechten zusammengesetzt?
    • Welche Rolle spielt der Geschichtsrevisionismus für den Aufstieg der extremen Rechten?
    • Wie ist die extreme Rechte mit anderen politischen Kräften verbunden und was macht ihren Diskurs so wirkmächtig?
    • Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielen Profitinteressen für den Aufstieg des Rechtsextremismus und was können wir von den historischen Faschismustheorien für das Hier und Heute lernen?

    Einführung und Moderation:


    Sprecher*innen:

    • Walter Baier, transform! europe Vorstandsmitglied von transform.at (Österreich)
    • Eszter Bartha, außerordentliche Professorin an der Eötvös Loránd Universität (ELTE) in Budapest mit Schwerpunkt Rechtspopulismus in Ostdeutschland und Ungarn (Ungarn)
    • Kate Hudson, nationale Vertreterin von Left Unity, Vorstandsmitglied von transform.uk (Großbritannien)
    • Gala Kabbaj, Wissenschaftlerin bei Espaces Marx und Mitarbeiterin von transform! europe, zuständig für die Arbeitsgruppe zu Strategien gegen die extreme Rechte (Frankreich)

    (französische Übersetzung)

    16-18h (CET), Reproduktive Rechte überall – ein Kampf, den es sich zu kämpfen lohnt!

    Die politischen Kräfteverhältnisse und öffentlichen Debatten in Europa und der Welt haben sich nach rechts verschoben. Dadurch sind viele Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung gefährdet, insbesondere reproduktive Rechte. Ziel dieses Panels ist es, ebenso Informationen zur Situation in verschiedenen Ländern zu erhalten wie auch zu effektiven widerständigen Praktiken. Am Beispiel der gegenwärtigen Rechtslage und der Protestbewegungen in Polen, Irland und Argentinien werden hilfreiche Strategien diskutiert, um wieder mehr reproduktive Rechte in unseren jeweiligen Ländern erlangen zu können. Dabei werden wir auch danach fragen, wie wir uns in der linken Community wechselseitig in diesem Kampf unterstützen können.

    Moderatorin:

    • Kathi Gebel, linksjugend ['solid] (Deutschland)


    Sprecher*innen:

    • Laura Salomé Canteros, Journalistin, Aktivistin der Campaña Nacional por el Derecho al Aborto Legal, Seguro y Gratuito (Argentinien) (TBC)
    • Callie Crawley, Ógra Shinn Féin (Irland)
    • Emma Schläppi, Mlodzi Razem (Polen)