• 25 November 2016 - 26 November 2016
  • Brüssel
  • Konferenz des Alter Summit Netzwerks
  • RIGHTS 4 ALL NOW!

  • Soziale und Arbeitnehmerrechte in Zeiten von Austerität und Deregulierung. Verstärkung und Vernetzung der Kämpfe in Europa.

    Wenn wir unser eigenes Europa bauen wollen, müssen wir die Regeln der EU in Frage stellen. Das Versagen der EU-Wirtschaftspolitik, die autoritäre Politik und die Delegitimation ihrer Bürokratie sind der Nährboden für nationalistische und fremdenfeindliche Stimmungsmache, die Demokratie und Frieden bedroht.

    Was uns von den europäischen Eliten als Zukunftsmodell vorgeschlagen und von der Mehrheit der Mitgliedsstaaten mitgetragen wird, wird diese Widersprüche noch verstärken: Der Fünf-Präsidenten-Bericht, das REFIT-Programm und die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA werden – unter dem Druck der Schuldentilgung und der Wettbewerbspolitik – die Errungenschaften der Arbeitskämpfe und Widerstandsbewegungen eines ganzen Jahrhunderts bedrohen.

    Dennoch haben wir auf Europa gesetzt. Europa mit seiner Geschichte derselben Kämpfe und als Ort unserer gemeinsamen Kämpfe. Europa als Ort der grenzüberschreitenden Solidarität im Kampf gegen die ungeheure Kapitalmacht als Antwort auf die globalen Herausforderungen der Menschheit. Dieses Europa kann nur durch die Vernetzung lokaler Kämpfe und auf der Basis einer umfassenden Analyse der EU geschaffen werden, die zum größten Gegner unseres europäischen gesellschaftlichen Erbes geworden ist.

    Zwei Tage lang werden wir in Plenen und Workshops über die politischen und sozialen Auswirkungen der Digitalisierung und der Internationalisierung von Produktionsprozessen, die Zersplitterung der „neuen europäischen Arbeiterklasse“, die Dringlichkeit eines ökologischen Umbaus sowie die Notwendigkeit der Verteidigung und Förderung der Gemeingüter und der öffentlichen Dienste diskutieren. Wir werden auch darüber sprechen, wie wir uns der europäischen Politik und den europäischen Institutionen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene entgegenstellen können. Es gibt die Gelegenheit des Austauschs von Informationen über unsere Kämpfe und Vorgehensweisen überall in Europa. Ziel ist es, gemeinsame Leitlinien für Analyse und Aktion zu definieren.

    Eine Initiative des Alter Summit
    Alter Summit ist ein Netzwerk von Gewerkschaften, Sozialbewegungen, NGOs und Netzwerken, die ihre Kräfte vereinen wollen, um auf europäischer Ebene die neoliberale und Austeritätspolitik zu bekämpfen, um eine echte Demokratie und Alternativen aufzubauen. transform! ist Mitbegründer und des Netzwerks und intensiv an seinen Aktivitäten beteiligt.

    Übersetzung: EN, FR, DE, ES

    Mit Unterstützung von Rosa-Luxemburg-Stiftung and ATTAC Deutschland.

    Anmeldung und Informationinfo@altersummit.eu

    Web: www.altersummit.eu/mobilisation/article/conference-rights4all-now


Programm

PLENUM – 25.11 – 10:00
Soziale und Arbeitnehmerrechte in Zeiten von Austerität und Deregulierung: Verstärkung und Vernetzung der Kämpfe in Europa!

WORKSHOPS - 25.11 (14:00)-26.11 (9:30)

I. Kämpfe gegen Klimawandel und Austerität: Kann der ökologische Umbau das uns einende Ziel sein?
Mit: Campaign for the Welfare State, Corporate Europe Observatory, Transform.

II. Widerstand 2.0: Veränderungen in Produktion und Wirtschaft durch Technologie. Antworten auf eine neue Arbeitswirklichkeit entwickeln
Mit: Centrale Générale FGTB, Global Social Justice, MayDay Initiative, Solidaires, Transform

III. Verteidigung und Förderung der Gemeingüter und der öffentlichen Dienste
Mit: Campaign for the Welfare State, CIGalicia, European Anti-Poverty Network, European Network against Health commercialization, Global Social Justice, Rosa Luxemburg Stiftung, Transform

IV. Zusammenführung der Kämpfe, Brücken zur Einheit bauen
Mit: ATTAC-Deutschland, Ciré asbl, Coalition Internationale des Sans-papiers, Migrants, Réfugiés et Demandeurs d’asile, Comité des Travailleurs.euses sans-papiers de la CSC, Global Social Justice, Mouvement Ouvrier Chrétien, Precarios Inflexiveis, Change4All

ERGEBNISSE - 26.11 - 12:00-16:00
Eine gemeinsame Agenda aufbauen