• 19 November 2016 - 20 November 2016
  • Copenhagen
  • Venue: 
    Danish Parliament (Folketinget)
    Christiansborg
    1240 Copenhagen

  • Transform!Danmark lädt zur nächsten Plan-B-Konferenz
  • „Alternativen zum Austeritäts-Europa”

  • Nach den Treffen von Paris und Madrid stellt diese Konferenz den nächsten Schritt im Plan-B-Prozess dar und soll als Raum für eine offene Debatte der Alternativen und Strategien für die Linke dienen, die der autoritären Austerität und der europäischen Wirtschafts- und Demokratiekrise entgegenwirken.

    Die Konferenz wird gemeinsam von der dänischen Enhedslisten – De rød-grønne [Einheitsliste – Die Rot-Grünen] und der schwedischen Vänsterpartiet [Linkspartei] veranstaltet und wird von mehr als 30 linken Vertreter_innen aus 17 europäischen Staaten unterstützt.

    Die Teilnahme an der Konferenz setzt eine Anmeldung unter www.euro-planb.dk/register voraus.

    Untenstehend der Aufruf zur Konferenz mit einer aktuellen Liste der Unterstützer_innen (auf der Website auch auf Englisch und Französisch verfügbar). Der Aufruf kann unter www.euro-planb.dk unterzeichnet werden.

     

    Konferenzaufruf

    Alternatives to the Europe of austerity – Alternativen zum Austeritäts-Europa

    Der nächste Schritt im Plan-B-Prozess wird in Kopenhagen gesetzt

    Die Entwicklungen der Europäischen Union in den letzten Jahren stellen die Linke, die Gewerkschaften und die progressiven sozialen Bewegungen vor neue Herausforderungen und entfachen eine Debatte über Alternativen und neue Strategien. Insbesondere die Tatsache, dass das griechische linke Experiment im Jahr 2015 schlicht und einfach mit der Dampfwalze überfahren wurde, bringt den autoritären und neoliberalen Charakter der aktuellen europäischen Integration ans Licht. Wir brauchen eine klare und deutliche Antwort der Linken. Alternativen und eine Strategie sind notwendig, dass wir dafür sorgen können, dass das nie wieder geschieht. Nach dem Brexit-Referendum im Juni ist dies noch dringender denn je.

    Obwohl solche Alternativen zwingenderweise umfassend konzipiert werden, muss einer speziellen Debatte ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit zukommen: Der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) und dem Euro. Viele der Gesetze, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden, sowie auch jene, die jetzt gerade verabschiedet werden, zielen auf die Durchsetzung einer Wirtschaftspolitik in den Mitgliedsstaaten ab, die Austerität und Angriffe auf soziale Rechte (einschließlich Arbeitnehmer_innenrechte) erzwingt.

    Dies betrifft uns überall in der Europäischen Union; im Süden und im Norden, Mitglied der Eurozone oder nicht. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen den Troika-Machenschaften in Griechenland und anderswo und den Angriffen auf die Arbeitnehmer_innenrechte in Frankreich, Belgien und Italien.

    Wenn der Trend in Richtung einer rechten Wirtschaftspolitik aufgehalten und umgekehrt werden soll, müssen die Parteien und sozialen Bewegungen zielgerichtet und eng zusammenarbeiten. Es gibt jedoch Hindernisse, die wir überwinden und Meinungsverschiedenheiten, mit denen wir konstruktiv umgehen müssen.

    Im Zuge der ersten Plan-B-Konferenz in Paris wurde ein Treffen und ein Forum am 19. und 20. November 2016 in Kopenhagen vereinbart. Dort werden wir unsere Möglichkeiten auslotenhttps://www.transform-network.net/, Positionen austauschen und diskutieren, welche Schritte unternommen werden müssen. Die wichtigsten Fragen werden lauten:

    Ist es möglich, die Wirtschafts- und Währungsunion im bestehenden EU-Rahmenwerk zu reformieren, oder es notwendig, mit dem bestehenden Rahmenwerk zu brechen?

    Was sind die Alternativen zum Euro?

    Der Brexit wird die EU verändern. Welchen Einfluss wird die Linke auf das neue Europa haben?

    Welche strategischen Themen kann die Linke in Europa in den kommenden Jahren behandeln?

    Die Organisator_innen und Unterstützer_innen laden die Vertreter_innen von Linksparteien, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen dazu ein, sich ihnen in Kopenhagen am 19. und 20. November 2016 anzuschließen und diese Themen zu diskutieren.

    Erstunterzeichner_innen:

    - Pernille Skipper, MP and Political spokesperson, Enhedslisten – The Red-Green Alliance, Denmark

    - Jonas Sjöstedt, MP and Chairperson, Vänsterpartiet – Left Party, Sweden

    - Audun Lysbakken, MP and Chairperson, Sosialistisk Venstreparti – Socialist Left Party, Norway

    - Li Andersson, MP and Chairperson, Vasemmisto, Left Alliance, Finland

    - Katrín Jakobsdóttir, MP and Chairperson, Left-Green Movement, Iceland

    - Jean-Luc Mélenchon, MEP and co-founder, Parti de Gauche, France

    - Oskar Lafontaine, former minister of Finance, Die Linke, Germany

    - Tiny Kox, MP and chair of SP senate group, Chair in Unified European Left Group (UEL) in PACE, Socialist Party, Netherlands

    - Stefano Fassina, MP and former Italian deputy minister of economy and finance, Futuro a Sinistra – Future to the Left, Italy

    - Marisa Matias, MEP, Bloco de Esquerda – Left Bloc, Portugal

    - Miguel Urbán Crespo, MEP, Podemos, Spain

    - Ertuğrul Kürkçü, MP, former co-chair and Honorary President, HDP, Turkey

    - Luka Mesec, MP, Iniciativa za demokratični socializem, Slovenia

    - Kinga B Stanczuk, Foreign Affairs Representative, Razem, Polen

    - Nikolaos Chountis, MEP, Popular Unity, Greece

    - Bjørnar Moxnes, Chairperson Rødt, Norway

    - Paul Murphy, MP, Socialist Party (part of the Anti-Austerity Alliance), Ireland

    - Malin Björk, MEP, Vänsterpartiet – Left Party, Sweden

    - Fabio De Masi, MEP, Die Linke, Germany

    - Francisco Louçã, former coordinator of Bloco de Esquerda and economist, Portugal

    - Hişyar Özsoy, MP and Vice Co-chair of HDP Responsible for Foreign Affairs, Turkey

    - Costas Lapavitsas, Professor of Economics at the University of London and former Syriza MP, Greece

    - Søren Søndergaard, MP, Enhedslisten – The Red-Green Alliance, Denmark

    - Nikolaj Villumsen, MP and Vice Chair in Unified European Left Group (UEL) in PACE, Enhedslisten – The Red-Green Alliance, Denmark

    - Peter Wahl, Chairman of Weed (World Economy, Ecology & Development) and founding member of ATTAC Germany, Germany

    - Asbjørn Wahl, Director of Campaign for the Welfare State, Norway

    - Andrej Hunko, MP and spokesman on European Affairs and Vice-Chairperson of the Group of the Unified European Left (UEL) in PACE, Die Linke, Germany

    - Kenneth Haar, Corporate Europe Observatory, Denmark

    - Tariq Ali, Writer, United Kingdom

    - Tom Kucharz, Ecologistas en Acción, Spain

    - Andy Storey, Professor, University College Dublin, Ireland

    - Rina Ronja Kari, MEP, Folkebevægelsen mod EU, Denmark

    - Steffen Stierle, Member of the Lexit network, Germany

    - Lola Sánchez, MEP, Podemos, Spain

    - Danielle Simonnet, co-president of Parti de Gauche, France

    - Eric Coquerel, co-president of Parti de Gauche, France

    - Massimo D’Antoni, Professor at Department of economics and statistics, University of Siena, Italy

    - Andreas Nölke, Professor of Political Science, Goethe University Frankfurt, Germany

    - Cristina Asensi, Democracia Real Ya and Money Sovereignty Commission, Spain

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