• Seminar V
  • Die EU und die Linke in Zeiten der Krise - Linke Strategie zwischen den Mühlsteinen der nationalen und internationalen politischen Arenen

  • 18 Jun 12 Posted under: Transformationsstrategien
  • Vom 16.-18. Juli fand im Vorfeld der diesjährigen Sommeruniversität der Europäischen Linken und transform! in Portaria (Pilion) ein dreitägiges internationales Seminar statt, das vom NPI konzipiert wurde und vom transform! Netzwerk in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg Stiftung organisiert wurde.

    Im Juli organisierte das transform! Netzwerk gemeinsam mit der Rosa Luxemburg Stiftung anlässlich der Europäischen Sommeruniversität von EL und transform!, die in Griechenland abgehalten wurde, ein internationales Seminar mit dem Titel „Die EU und die Linke in Zeiten der Krise: Linke Strategie zwischen den Mühlsteinen nationaler und internationaler politischer Arenen“.

    Ziel des Seminars war es einerseits, die jüngsten Entwicklungen in der europäischen Politik und andererseits die politischen Konsequenzen der Krise für die Parteien der Europäischen Linken zu untersuchen. Das Seminar fand im Rahmen des laufenden Schwerpunkt-Programms von transform! zu „strategischen Perspektiven europäischer Linksparteien“ statt.

    An den beiden Plenarsitzungen des ersten Tages, die den Themen „Auf der Suche nach einer linken Antwort auf die Krise: Das dialektische Spannungsverhältnis zwischen nationaler und europäischer Ebene“ und „Die Rettung der Demokratie in Europa: Linke Parteien und Bewegungen gegen Sparpolitik und Repression“ gewidmet waren, nahmen Frank Deppe, Catherine Samary, Gabriele Michalitsch und Michalis Spourdalakis teil. Die Fragestellungen, die sie in ihren überaus interessanten Beiträgen behandelten, umfassten die Geschichte der europäischen Integration, linke Antworten auf die Notlagen infolge der Kluft zwischen nationalen und internationalen politischen Arenen und Gefahren für die Demokratie, die sich aus dem Umschlagen der Wirtschaftskrise in eine politische Krise ergeben.

    An den Plena des zweiten Tages, die den Themen „Klassen und Klassenkampf während der Krise: Neue Herausforderungen für die Europäische Linke“ und „EU: Auflösung oder Integration unter autoritären Vorzeichen? Alte und neue Strategien der Europäischen Linken“ gewidmet waren, nahmen u.a. Zoe Georgiou, Armando Steinko, Costas Douzinas und Ozlem Onaran teil. Der Schwerpunkt lag hierbei hauptsächlich auf der Art und Weise, wie die gegenwärtige Krise die politische Landkarte des Klassenkampfes neu gezeichnet hat.

    Auf jedes Plenum folgte eine Präsentation von Fallstudien, die sich hauptsächlich mit Fragestellungen befassten, die sich aus den vorhergehenden theoretischen Diskussionen ergaben.

    Am letzten Tag fassten Walter Baier, Cornelia Hildebrandt, Elisabeth Gauthier und Haris Golemis das Seminar nicht nur zusammen, sondern versuchten auch eine Synthese der theoretischen Diskussionen der Vortage über die neue politische Landschaft, die im Zuge der jüngsten Wahlen in mehreren europäischen Ländern entstanden ist. Der Titel dieser Session lautete „Ein tektonischer Umbruch nach den jüngsten Wahlen in Europa? Folgen für die europäische Politik“.

    Die Beiträge aus den der Theorie gewidmeten Plenarsitzungen werden ebenso wie die am Seminar präsentierten Fallstudien den Inhalt der unter gleichnamigem Titel veröffentlichten elektronischen Dokumentation bilden, die in Kürze auf der transform! europe Webseite zur Verfügung gestellt wird.

      

    Die Länderberichte sind rechts unter "documentation" zu finden.



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