• Bericht
  • transform! europe Mitgliederversammlung

  • 25 Sep 13
  • Die jährliche Mitgliederversammlung, die transform! europe von 18. bis 19. September in Athen abhielt, war überschattet durch den Mord am griechischen Musiker Pavlos Fissas durch einen Angehörigen des neonazistischen Partei „Goldene Morgenröte“. Einstimmig verabschiedeten die VertreterInnen von 18 politischen Stiftungen aus 14 Ländern Europas eine Protestresolution, in der energische Schritte gegen die Neonazis gefordert werden.

    Das Meeting wurde mit einer Erweiterung des Netzwerkes gestartet. transform! danmark und das Institut für sozial - ökologische Wirtschaftsforschungdas in München beheimatet ist, wurden als neue Vollmitglieder bestätigt, die katalanische Fundació l’Alternativa und das Institute for Labour Studies aus Slowenien als Beobachter aufgenommen. transform! europe besteht somit aus 15 Vollmitgliedern und 12 Beobachtern aus insgesamt 19 Ländern. Als Gäste konnten erstmals bei einer transform!-Jahresversammlung Vertreter des Left Forum Ireland begrüsst werden.

    Die Partei der Europäischen Linken war mit einer aus vier Peronen bestehenden Delegation (Maite Mola, die stellvertretende Vorsitzende der Partei, sowie die Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgruppe, Natassa Theodorakopoulou, Christine Mendelsohn und Pedro Marset) vertreten. Neben der Wertschätzung und Anerkennung, die sich in ihren Stellungnahmen ausdrückten, unterbreiteten die VertreterInnen der EL eine Reihe von Vorschlägen für gemeinsame Arbeitsvorhaben, worüber Übereinstimmung erzielt wurde.

    Im Laufe der zweitägigen Beratung wurde von den Mitgliedern und Beobachtern über eine Bewertung der europäischen Krise diskutiert und Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Positionierung von transform! gezogen (siehe PDF „transform! europe: Tasks of a Political Foundation“). Beschlüsse wurden hinsichtlich der Änderung der Publikationsstrategie und der strukturellen Entwicklung der Stiftung gefasst.

    Wie üblich stand der Arbeitsplan von transform! zur Debatte, der seinerseits die Grundlage für das Budget darstellt. Neben den beiden Hauptprojekten und einer beträchtlichen Zahl dezentraler Projekte steht 2014 im Zeichen der Europaparlamentswahlen, was die Möglichkeit grundsätzlicher Debatte um linke Strategien im Hinblick auf die europäische Integration eröffnet. Auch dies findet im Arbeitsplan von transform! europe seinen Ausdruck.